dreckige Pfoten - Episode 04 - Helmut R. und der illegale Stall

Lobby Schweinerei 01

Helmut R. und der illegale Stall

Ein Ex-Landwirtschaftsminister, ein Bestechungsvorwurf und 28.000 Schweine in einer Anlage, die laut Gericht niemals hätte gebaut werden dürfen – und die trotzdem steht. Wie wurde Sachsen-Anhalt zum Nährboden für Deutschlands größte Tierfabriken?

Es gibt eine ausführliche Quellenliste mit einer Timeline der Ereignisse und Hintergründen zur Person.

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Wenn ihr das Verfahren gegen die Anlage, die niemals existieren dürfte, und Gabriele Wolf unterstützen möchtet, dann spendet gerne an:

BUND Sachsen-Anhalt e.V. Bank für Sozialwirtschaft IBAN: DE 23 3702 0500 0001 7592 01 Verwendungszweck: Schweinemastanlage Gerbisbach

Das könnt ihr natürlich auch online erledigen über die Webseite des BUND.

dreckige pfoten

1. die Anlage, die es nicht geben dürfte

Nichts könnte dörflicher sein als das 191-Einwohner-Fleckchen Gerbisbach in Sachsen-Anhalt: kein Supermarkt, keine Bäckerei und auch sonst nichts, das auf den ersten Blick sonderlich interessant wirkt. Sogar die Straßen heißen lapidar »Dorfstraße« und »Feldstraße«.
Bei Google Maps fällt sofort etwas auf: Neben dem alten Dorfkern gibt es eine Ansammlung von Wellblech-Gebäuden. Passt irgendwie nicht dahin.

Nach ein paar weiteren Klicks sieht man, dass diese 21 Hallen plump mit „Solarstromanlagen“ bezeichnet sind.

Mit meinem kleinen Spielzeug – einer filmenden Drohne – schau ich mir diese „Solarstromanlage“ doch mal genauer an:
Statt wie andere Drohnen den ganzen Flugverkehr zu irritieren, hilft mir heute die DJI-Drohne , einen Überblick zu verschaffen:

Na gut: Es sind zwar solche Solarmodule auf den Dächern – aber das ist sicher nicht der Hauptzweck dieser lebensfeindlichen Wellblech-Gebäude.

Keine einzige der Hallen hat Fenster. Und nur an ein paar Seiten gibt es so etwas wie ein Tor oder eine Art Schleuse.

Es ist die Anlage, die es eigentlich nicht geben darf. Eine Schweinemast- und Ferkelaufzuchtanlage in Gerbisbach.

Spätestens beim Anblick der riesigen, ballonartigen Güllebehälter für die Biogas-Anlage wird klar, dass es sich nicht um einen stinknormalen – pun intended – Industriebetrieb handelt.

Beim genaueren Hinschauen, sehen wir überall Abfall oder Schutt herumliegen. Und an einer anderen Stelle sieht es so aus, als würde Gülle einfach in einen provisorischen See sickern.

Sowieso sieht alles ein wenig behelfsmäßig aus, für einen Betrieb, der ja eigentlich Lebensmittel produziert.

in dem Jahr, als ich meinen Schuldienst beendet habe, im Juni 2005 und im Dezember 2005 ereilte uns dann das Ereignis: Hier wird eine große Tierhaltungsanlage gebaut, industrielle Tierproduktion.

– Gabriele Wolf im Interview

Das ist Gabriele Wolf. Eine Lehrerin im Ruhestand und eine vehemente Gegnerin der Anlage, die es eigentlich nicht geben darf.

Sie hat bisher fast 20 Jahre dafür gekämpft, dass die Politik ihre eigenen Regeln einhält, dass Menschen vor Umweltgefahren geschützt werden – und Tiere nicht in Megaställen leiden müssen.

Inzwischen hat sie mehrere dicke Ordner mit Unterlagen, Flyern und Zeitungsausschnitten über alles, was mit der Schweinemastanlage zu tun hat.

Ich muss sagen, bis dahin hat uns das Thema gar nicht so berührt. Wir leben mit der Landwirtschaft. Rundherum wird hier angebaut und geerntet. Tierhaltungsanlagen gibt es auch, kenne ich alle. Davon hatte ich die Kinder in der Schule.

– Gabriele Wolf im Interview

Aber sie hat auch über die vielen Jahre gelernt, wie Menschen die Regeln biegen und zu ihrem Vorteil nutzen:

Weil er der skrupellose Schuldige ist, dass man hier so was realisiert hat.  Und er wusste genau, wie man vorgehen muss. Wir waren die Betroffenen, Unerfahrenen und standen diesem Profi da gegenüber.

– Gabriele Wolf im Interview

Sie meint den gewieften Projektleiter des Stalls.
Die Lokalpresse nannte ihn: „Türöffner der Agrarindustrie“[ii].

Und er ist auch jemand, der wegen eines Bestechungsvorwurfs vor Gericht stand.

Heute nennen wir ihn …. „Helmut R.“ oder „R.“.

Helmut R. ist die Person, die alte landwirtschaftliche Betriebe aus der DDR in Megaställe umwandeln ließ.

Der Mann, der maximalen Profit auf Kosten von abertausenden Lebewesen und ostdeutscher Landstriche angestoßen hat.

Aber ich will dazu noch eine Sache sagen: Helmut R. ist nur ein Beispiel dafür, wie die Politik und die Tierindustrie Hand in Hand zusammenarbeiten. Von solchen Menschen gibt es alleine in Deutschland Dutzende. Er ist vielleicht ein markantes Beispiel – aber Helmut R. ist keine Ausnahme.

Gabriele Wolf hat einen großen Teil ihres Lebens dem Kampf gegen die Schweineaufzucht in ihrer direkten Nachbarschaft gewidmet. Von ihrem Haus aus kann sie den Gestank jeden Tag im Wohnzimmer riechen.

Sie hat mit Hilfe von Naturschutzverbänden gegen die Baugenehmigung geklagt – und mehrfach gewonnen. Und trotzdem stehen die 21 Wellblechhallen hier am „Fischweg“. Und trotzdem werden hier jedes Jahr tausende Schweine „produziert“.

Da kommen jetzt viele zu mir. Wieso geht denn das weiter? Ist doch rechtswidrig. Habe doch Recht bekommen. Das kann man schlecht erklären.

– Gabriele Wolf im Interview

Das ist auch meine brennende Frage, als ich von der Anlage, die nicht existieren dürfte, erfahre:

Wie konnte eine riesige Schweinemast in dem kleinen Örtchen entstehen, obwohl so vieles dagegenspricht? Gab es hier Politiker:innen, die „ein Auge zugedrückt“ haben?

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Das komplette Transkript gibt’s exklusiv für Follower.

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2. Wer ist Helmut R.?

Unser Helmut R. wuchs als Bauernkind in einem kleinen Dorf bei Wittenberg auf. Sein Vater war sogar Betriebsleiter einer landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft (LPG). Also nicht der schlechteste Ausgang.

Nachdem die DDR zerfiel, erhielt seine Familie ein großes Stück Land zurück als Eigentum und errichtete dort einen Rinderbetrieb.
R. machte eine Weile den Biobauern und trat zeitgleich in die SPD ein.

Er kennt seine Heimat in- und auswendig, weiß, wie die Agrarproduktion am profitabelsten funktioniert, und konnte schnell Karriere machen. Wie er selbst sagt, wurde er …

über Nacht [wurde ich] Landwirtschaftsminister, […][i]

Er ist einer »vom Fach«, der in die Politik wechselte. Klingt ja erstmal gut.

Doch leider »stolperte« er – so die Lokalpresse – über seine vielen Geschäfte: Als Landwirtschaftsminister setzte er sich für Fördermittel ein, die er dann seinem eigenen Betrieb zukommen ließ.

Auch wenn das scheinbar gängige Praxis war – und vermutlich noch immer ist: Es war kein Kavaliersdelikt. Also musste er seinen Posten als Minister räumen[iii] und strebte jetzt eine neue Karriere an.

Vermutlich dachte er sich: Hauptsache was mit Tieren“.

Er hat vor, die brachliegenden LPG-Betriebe in blühende Landschaften zu verwandeln. Schließlich weiß der Unternehmer, was er da macht: Schon Mitte der 2000er Jahre betreut seine Beratungsfirma sechs Projekte mit insgesamt 200 Millionen Euro Investitionsvolumen[iv].

Wie R. das selbst schön nennt:
neues Leben in alte Ställe [bringen][v]

2.1 „finanzielle Unterstützung“ oder Bestechung?

Er findet ein interessantes Stück Land auf einem ehemaligen Sowjet-Flughafen in der Provinz.

All die schönen Werbeversprechen unseres Helmut R. – Arbeitsplätze, Aufschwung, Wachstum – bringen leider nicht das erhoffte „Go!“ aus den Ämtern der Region.

Bei dem Flugplatz-zu-Schweinemast-Projekt, ist die Krux, dass das Gelände zu vier verschiedenen Gemeinden gehört. Und nicht alle sind besonders erpicht auf das Projekt.

Sogar eine Bürgerinitiative wurde gegründet, um der »Schweinelobby« etwas entgegenzusetzen.

Letztlich kaufte eine der angrenzenden Gemeinden den Teil des Geländes auf ihrem Gebiet selbst und legte damit die Pläne des Schweinemästers und seines Geschäftspartners auf Eis. Damit kann der Ort ein starkes Zeichen gegen den Bau der riesigen Schweinemastanlage setzen.

Wer kann es ihnen verdenken, wenn Helmut R. und seine Geschäftspartner zusammen eine riesige Tierfabrik aufziehen wollen, die so viel Exkremente, wie eine 180.000-Einwohner-Stadt produzieren.

Vermutlich wurde unser Helmut R. jetzt etwas nervös. Es steht nicht nur eine Menge Geld auf dem Spiel, sondern auch seine Reputation.

Sein Auftraggeber zieht gegen die Entscheidung der Gemeinde Mahlwinkel vor Gericht. Doch die Stimmung bleibt mies und der Gemeinderat verweigert weiterhin seine Zustimmung.

Weil das natürlich ziemlich schlecht für das Geschäft ist, versucht R. das Ganze …

etwas zu beschleunigen[vii]

… wie sein Anwalt später vor Gericht sagen wird.

In zwei Gesprächen bietet R. eine … sagen wir: eigentümliche Art der Unterstützung an:

10.000 Euro hat er der ehrenamtlichen Bürgermeisterin von Mahlwinkel angeboten[viii].
Dabei wollte der ahnungslose R. doch nur die heimische Infrastruktur unterstützen.

Bestechung war nie meine Absicht

sagt R. selbst[ix].

Aber auch eine ehrenamtliche Bürgermeisterin weiß genau, dass das keine nette Geste zur »Unterstützung für die Gemeinde« war. Sie zeigt R. wegen eines Bestechungsversuchs an.

In einer ersten Verurteilung 2008 wurde R. sogar zu acht Monaten auf Bewährung und einer Geldstrafe von 5.000 Euro verdonnert.

Allerdings wird es im Berufungsprozess später heißen, dass R. die Bürgermeisterin gar nicht bestechen konnte – schließlich war die ja nur ehrenamtlich tätig.

2.2 „Türöffner“ & Gemüsebauer

Helmut R. hat inzwischen ein anderes Gebiet gefunden. Und das hat zumindest weniger mit Tieren zu tun. Seit einigen Jahren hat er sein Portfolio mit Gemüse diversifiziert.

In einem der größten Gewächshäuser in Deutschland hilft er, die »Luther-Tomate« anzubauen. Unter der Projektleitung unseres Unternehmensberaters, wirbt das Konterfei des Kirch-Reformers und Vollblut-Antisemiten Martin Luther nun für die angeblich beste Tomate aus Sachsen-Anhalt.

Leider schafft es die Tomate nicht in die große, weite Welt[x] – aber für den neuen, niederländischen Investor reicht das und damit ist das Standing von Helmut R. als Global-Player und Strippenzieher gerettet.

Schließlich hat die Lokalpresse hierzu auch einen Süßholz-raspelnden Artikel veröffentlicht, der nur Gutes über R. zu berichten weiß.

»Türöffner für Agrarkonzerne«[xi]

Nennt die Mitteldeutsche Zeitung unseren Unternehmensberater für Schweinemast-Investor:innen. Und sie zitieren ihn fleißig, ohne viele Nachfragen:

Es gibt in Deutschland unglaublich viele Auflagen und Hürden, doch mit Kompromissen findet sich meist auch ein Weg.

[xii]

Inzwischen wissen wir ja, wie ein solcher »Kompromiss« aussieht. Aber die Lokalredaktion fragt da nicht weiter nach.

Nicht erwähnenswert bleibt, dass R. die Projektleitung einer Kaviar- und Störfarm wegen Insolvenz abgeben musste und weiterhin gegen seine Planungen von Massentierhaltungsanlagen in Sachsen-Anhalt geklagt wird.

Auch die schlimmsten Übertreibungen oder Lügen wurden ihm immer abgenommen, als er über die von ihm „intensive Tierhaltung“ genannte Massentierhaltung redete:

Dem Schwein, das mit zwölf Artgenossen zusammenlebt, ist es egal, ob in der Gesamtanlage 2.000 oder 12.000 Tiere leben.

[xiii]

In Großanlagen sei die Hygiene häufig besser und der Einsatz von Medikamenten geringer als in kleineren Ställen. Das hängt aus [seiner] Sicht damit zusammen, dass es spezialisiertere und professionellere Mitarbeiter gibt.

Was sind Massenställe? Ob 100.000 oder 10.000 in einem Stall sind, ist für das Einzeltier uninteressant, weil das Einzeltier lebt in einer Gruppe von 10, 12, 14 Tieren. Mehr sieht es in seinem Leben nicht. Das sieht nicht, ob drumherum noch 500, 1000 oder 100 sind.

– R. bei einer Talkrunde mit dem Thema: „Tiere im Massenstall – Mitgeschöpfe oder Nahrungsmittel“[xiv]

All das sind Dinge, die ein ehemaliger Landwirtschaftsminister und ständiges SPD-Mitglied einfach so von sich geben durfte und darf. All das sind aber auch Dinge, die recht einfach zu widerlegen sind, beispielsweise, wenn man die Beschäftigten selbst fragt oder die Veröffentlichungen von investigativen Recherche-Teams anschaut:
Schweine, die sich gegenseitig anfressen. Tiere, die riesige Wunden haben oder gar nicht mehr bewegungsfähig sind. Der unglaubliche Ammoniak-Gestank, der jeder Person sofort in die Nase steigt, wenn sie diese Riesen-Anlagen betritt.

Solche Zustände sind der Normalzustand und werden immer wieder vorgefunden – auch in den Anlagen der Familie van Gennip und den ganzen anderen.

Also in genau den Ställen, die unser Helmut R. eigentlich gut kennen sollte und deren Geschäftsführende er stets als erfahrene Schweinemäster auszeichnet, sobald Kritik geäußert wird.

Für den »Türöffner der Agrarindustrie« passt ein Spruch von einem der Gegner der Schweinemast in Gerbisbach:

An dem Schlüssel wird so lange gefeilt, bis er ins Schloss passt.

[xv]

Denn am Ende geht’s nur ums Geld. Nicht um Tiere, nicht um Menschen, nicht um Umwelt – nur um Geld. Für wenige. So schnell wie irgendwie möglich.

Da können dann auch mal Regeln und Gesetze etwas lockerer genommen werden.

Es sieht aus wie Baustelle, also wirklich ganz schlecht, was da auf dem Gelände alles rumliegt. So stelle ich mir ein, ein Betrieb eines erfahrenen Schweinemeisters wirklich nicht vor. […] Und da ist so Desinteresse, das geht nur um Produzieren, Schweine rein und Schweine raus und Geld verdienen, Profit machen und das seit elf Jahren mit einer rechtswidrigen Genehmigung.

– Gabriele Wolf im Interview

Gut, es ist so eine allgemeine Erscheinung, das muss ich ja auch sagen: Es ermüdet die Menschen und die Politiker sind froh, wenn Ruhe ist.

– Gabriele Wolf im Interview

Unter den vielen Mitkämpfer:innen gegen die Anlage in Gerbisbach, ist auch der Schauspieler Thomas Rühmann: Er ist seit 1998 in der ARD-Krankenhaus-Serie „In aller Freundschaft“ wöchentlich zu sehen.

Und auch er hat seine Erfahrungen mit Gerbisbach und den Schweinemästern in Sachsen-Anhalt:

ich komm einfach aus der DDR. Und wir haben das natürlich erlebt, aber haben es natürlich auch verschwiegen und es spielte einfach natürlich keine Rolle. […] Und das wurde einem dann praktisch nach der Wende wurde das einem bewusst, was da eigentlich los gewesen ist.

– Thomas Rühmann im Interview

Und das Absurde heute ist natürlich Fahren Sie mal durch Niedersachsen. Also *lacht* das ist, also – ich war da neulich mit dem Auto unterwegs – das ist ein Land aus Gülle, Kann man so sagen.

– Thomas Rühmann im Interview

Also die Vorstellung, dass […] praktisch vor allem exportiert wird, das Schweinefleisch praktisch mit diesem schlimmen ökologischen Ergebnis, das heißt, wir sorgen dafür, dass diese Schweine, die bei uns unmenschlich, schweinemäßig aufwachsen – praktisch eigentlich die Welt versorgen. Aber die Folgen, die Gülle, die Beeinträchtigung der Natur, die bleibt bei uns. Und das ist für mich wirklich eine absurde Zuspitzung.

– Thomas Rühmann im Interview

eindringliche
Geschichten

Nicht »noch ein Laber-Podcast« – sondern eindringliche Geschichten, mit Haltung und Herz über die grausamste Industrie unserer Zeit.

Das war „dreckige Pfoten“ mit der ERSTEN von zwei Folgen über „Lobby Schweinerei“.

„dreckige Pfoten“ bringt Licht ins Dunkle und macht Seilschaften, Lobbyismus, Tierqual und die Arbeit von Dutzenden Recherche-Aktivisti sichtbar.

Und eine Bitte: Wenn ihr von dieser Story nur 10 % interessant fandet, sagt es weiter, schreibt einen Kommentar und bewertet den Podcast! Das hilft eine Menge!

Außerdem gibt es einen Patreon-Account. Schaut einfach vorbei und sagt „hi!“

Intro-Musik von: Manuel Rathje

Für diesen Podcast wurden Stimmen teilweise mithilfe von KI erstellt.

dreckige pfoten

Weitere Infos

Es gibt eine eigene Seite mit einem Timeline-Überblick für Gerbisbach und Helmut R.

Quellen

[i] „Aqua Orbis in Jessen: Störfarm meldet erneut Insolvenz an“, 08.09.2014 in der MZ

https://www.mz.de/lokal/jessen/aqua-orbis-in-jessen-storfarm-meldet-erneut-insolvenz-an-2121611 Archiv: https://archive.is/xi0BG

[ii] Türöffner für Agrarkonzerne: Ex-Minister unterstützt Bau von Mastanlagen, 20.06.2018
https://www.mz.de/lokal/wittenberg/turoffner-fur-agrarkonzerne-ex-minister-unterstutzt-bau-von-mastanlagen-1450142
Archiv: https://archive.is/ldXxj

[iii] Türöffner für Agrarkonzerne: Ex-Minister unterstützt Bau von Mastanlagen, 20.06.2018
https://www.mz.de/lokal/wittenberg/turoffner-fur-agrarkonzerne-ex-minister-unterstutzt-bau-von-mastanlagen-1450142
Archiv: https://archive.is/ldXxj

[iv] „Alternative Ost – Holländische Investoren betreiben in Ostdeutschland riesige Schweineställe“, 05.02.2006 bei Spiegel:

https://www.spiegel.de/wirtschaft/alternative-ost-a-119751f9-0002-0001-0000-000045774378 Archiv: https://archive.is/dy2NO

[v] ebenda

[vi] „Schweinezucht in der Ex-DDR – es riecht nach Korruption”, 31.08.2008 im Hamburger Abendblatt:

https://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article107389298/Schweinezucht-in-der-Ex-DDR-es-riecht-nach-Korruption.html Archiv: https://archive.is/FpW1S

[vii] „Schweinezucht in der Ex-DDR – es riecht nach Korruption”, 31.08.2008 im Hamburger Abendblatt:

https://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article107389298/Schweinezucht-in-der-Ex-DDR-es-riecht-nach-Korruption.html Archiv: https://archive.is/FpW1S

[viii] ebenda

[ix] ebenda

[x] Mitteldeutsche Zeitung: “Türöffner für Agrarkonzerne: Ex-Minister unterstützt Bau von Mastanlagen”, 20.06.2018

https://www.mz.de/lokal/wittenberg/turoffner-fur-agrarkonzerne-ex-minister-unterstutzt-bau-von-mastanlagen-1450142 Archiv: https://archive.is/ldXxj

[xi] Mitteldeutsche Zeitung: “Türöffner für Agrarkonzerne: Ex-Minister unterstützt Bau von Mastanlagen”, 20.06.2018

https://www.mz.de/lokal/wittenberg/turoffner-fur-agrarkonzerne-ex-minister-unterstutzt-bau-von-mastanlagen-1450142 Archiv: https://archive.is/ldXxj
Übrigens schreibt der Journalist auch für den „deutschen Landwirtschaftsverlag“, dem Sprachrohr der Tier-Industrie.

[xii] ebenda

[xiii] ebenda

[xiv] „Tiere im Massenstall – Mitgeschöpfe oder Nahrungsmittel?“ – Talkrunde tacheles vom 16.09.2012 (Phoenix)

https://www.youtube.com/watch?v=cpgt2m8zOSM

[xv] Berliner Zeitung: “Der Preis für billiges Fleisch im Supermarkt sind Turbomast und Massentierhaltung mit mindestens 40000 Hühnern”, 22.01.2011

https://www.berliner-zeitung.de/der-preis-fuer-billiges-fleisch-im-supermarkt-sind-turbomast-und-massentierhaltung-mit-mindestens-40000-huehnern-oder-2000-schweinen-in-einem-stall-ekelfutter-tiertransporte-und-medikamenteneinsatz-viele-verbraucher-sind-nicht-mehr-bereit-diesen-preis-zu-bezahlen-sie-kaufen-bewusster-ein-und-kaempfen-hartnaeckig-gegen-grossprojekte-der-agrarindustrie-ein-besuch-der-widerstandsnester-in-der-schlachtzone-li.17720 Archiv: https://archive.is/4YeGl

[xvi] „Tiere im Massenstall – Mitgeschöpfe oder Nahrungsmittel?“ – Talkrunde tacheles vom 16.09.2012 (Phoenix)

https://www.youtube.com/watch?v=cpgt2m8zOSM

[xvii] ebenda

[xviii] Siehe „Foreign investments successful in Eastern Germany“, 01.05.2017 von Pig Progress: https://www.pigprogress.net/home/foreign-investments-successful-in-eastern-germany/ Archiv: https://web.archive.org/web/20250424192332/https://www.pigprogress.net/home/foreign-investments-successful-in-eastern-germany/

[xix] „Alternative Ost – Holländische Investoren betreiben in Ostdeutschland riesige Schweineställe”, 05.02.2006 im SPIEGEL

https://www.spiegel.de/wirtschaft/alternative-ost-a-119751f9-0002-0001-0000-000045774378 Archiv: https://archive.is/dy2NO

[xx] „NL: 19 % der Schweinehalter wollen Ausstiegsförderung nutzen“, 09.01.2025 in topagrar:

https://www.topagrar.com/schwein/news/niederlande-uber-1500-viehhalter-beantragen-den-ausstieg-im-jahr-2024-20010372.html

[xxi] Die „Interessengemeinschaft der Schweinehalter in Deutschland“ berichtet:

https://www.schweine.net/news/viehzaehlung-in-den-niederlanden-51-weniger-schwei.html

[xxii] „Schweinereien im Osten“, 25.04.2008 in Der Freitag:

https://www.freitag.de/autoren/jeroen-kuiper/schweinereien-im-osten

[xxiii] Siehe: “Massives Tierleid in Schweinezucht Sandbeiendorf” von Animal Rights Watch: https://www.ariwa.org/tierleid-in-sandbeiendorf/

[xxiv] „Tierschützer schlagen Alarm“ bei ARD Brisant, 17.12.2013:

https://www.youtube.com/watch?v=eJdRaQtXPQ0

[xxv] „Tierquälerei in ostdeutschen Schweinebetrieben”, 10.12.2013 von Deutschlandfunk:

https://www.deutschlandfunk.de/fleischindustrie-tierquaelerei-in-ostdeutschen-10.html

[xxvi] „Haßleben: Aus für Schweinemastanlage mit 37.000 Plätzen“, 10.07.2020 in agrarheute:
https://www.agrarheute.com/tier/schwein/hassleben-fuer-schweinemastanlage-37000-plaetzen-570665

[xxvii] „The manipulation of the American mind: Edward Bernays and the birth of public relations“ in „The Conversation“ von Richard Gunderman
https://theconversation.com/the-manipulation-of-the-american-mind-edward-bernays-and-the-birth-of-public-relations-44393

[xxviii] „Tiere im Massenstall – Mitgeschöpfe oder Nahrungsmittel?“ – Talkrunde tacheles vom 16.09.2012 (Phoenix)

https://www.youtube.com/watch?v=cpgt2m8zOSM

[xxix] „Über die Gigantomanie in Sachen Schnitzelproduktion“, 18.01.2012 in der TAZ:

https://taz.de/Ueber-die-Gigantomanie-in-Sachen-Schnitzelproduktion-NORMALZEIT/!624915/

[xxx] “Regionalkrimis (11): Achsen* des Bösen”, 13.08.2010 in der TAZ:

https://blogs.taz.de/hausmeisterblog/2010/08/13/regionalkrimis_11_achsen_des_boesen/

[xxxi] “Alternative Ost – Holländische Investoren betreiben in Ostdeutschland riesige Schweineställe”, 05.02.2006 im Spiegel

https://www.spiegel.de/wirtschaft/alternative-ost-a-119751f9-0002-0001-0000-000045774378 Archiv: https://archive.is/dy2NO

[xxxii] Pressemitteilung der Bürger-Initiative „Kontra Industrieschwein“ am 09.07.2020.

[xxxiii] Siehe [2]: „Schweinezucht in der Ex-DDR“

[xxxiv] Pressemitteilung der Behörde in Halle: “Baugenehmigung für Schweinemastanlage Gerbisbach erteilt”, 22.07.2013:

https://presse.sachsen-anhalt.de/landesverwaltungsamt/2013/07/23/baugenehmigung-fuer-schweinemastanlage-gerbisbach-erteilt/ Archiv: https://archive.is/TKO2L

[xxxv] „Unterschriften kontra Schweinemast“, 05.02.2006 in der Mitteldeutschen Zeitung:

https://www.mz.de/lokal/jessen/unterschriften-kontra-schweinemast-2771499

[xxxvi] „Mastanlage: Erste Ferkel in Gerbisbach eingestallt“, 11.07.2014 in der Mitteldeutschen Zeitung:

https://www.mz.de/lokal/jessen/mastanlage-erste-ferkel-in-gerbisbach-eingestallt-2100645 Archiv: https://archive.is/rACcb

[xxxvii] „Hauptausschuss: Lokaltermin im Schweinestall Gerbisbach vorgeschlagen“, 03.10.2014 in der Mitteldeutschen Zeitung:

https://www.mz.de/lokal/jessen/hauptausschuss-lokaltermin-im-schweinestall-gerbisbach-vorgeschlagen-2130343

[xxxviii] „dem Volk aufs Maul schauen“ im Wiktionairy: „gewöhnlichen Menschen zuhören und daraus lernen, die eigenen Handlungen danach ausrichten“
https://de.wiktionary.org/wiki/dem_Volk_aufs_Maul_schauen

[xxxix] „Was kann die Stadt tun?“, 02.01.2026 in der Mitteldeutschen Zeitung.
https://www.mz.de/lokal/jessen/so-positioniert-sich-der-jessener-stadtrat-zur-schweinemastanlage-4174104

[xl] „Eine Sauerei“, 16.01.2026 in der TAZ: https://taz.de/Quaelerische-Tierhaltung/!6118526/

Und das Original-Material bei uncover: https://uncover-recherche.de/systematischer-gesetzesbruch-in-deutschen-schweinebetrieben/

[xli] Ebenda.

[xlii] Ebenda.

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